Graffitiworkshop der Jugendlichen in Spreeau

Gute Bilanz in der Jugendarbeit zur Pandemiezeit

Die Jugendkoordination zieht eine gute Bilanz nach 11 Monaten Pandemie in Grünheide. Die Pandemie und die Beschränkungen des Lockdowns sind für alle Kinder und Jugendliche sehr schwierig, um sich in ihrer Entwicklung zu entfalten.

Bereits im Frühjahr, während des ersten Lockdowns, waren die Grünheider Jugendliche sehr engagiert, um diese außergewöhnliche Situation bestmöglich zu meistern. Sie boten sich für Hilfen bei Hausaufgaben, beim Gassi gehen oder für den Einkauf an. Zusätzlich starteten die Jugendlichen die Maskenproduktion. Auch im weiteren Jahresverlauf gab es trotz Veranstaltungsverbote viele kreative Ideen zur Verbesserung im Gemeindeleben wie organisierte Müllaktionen auf der Lindwallinsel und den öffentlichen Stränden.

Seit November sind die Jugendclubs  nun wieder geschlossen. Ausnahme stellte lediglich der Jugendclub Kienbaum dar, da sich dort nur Kinder unter 14 Jahren treffen. Bis Mitte Dezember  bot dieser noch einen Anlaufpunkt für Kienbaumer Kinder und Familien. Die Kinder konnten sich über Weihnachtstüten mit kreativen Überraschungen freuen, die von der Jugendkoordinatorin Karin Meinharth überreicht wurden.

Da in Hangelsberg vorwiegend Jugendliche über 14 Jahren im Jugendclub aktiv sind, musste dieser ebenfalls seit November schließen. Die ehrenamtliche Betreuerin in Hangelsberg bietet seit der Schließung in den eigentlichen Öffnungszeiten Einzelgespräche für Jugendliche mit Redebedarf an. Die Jugendlichen nehmen regen Gebrauch von den Gesprächszeiten und sind froh weiterhin eine Anlaufstelle in Hangelsberg zu haben.

Im Jugendclub Grünheide wurde die Schließzeit genutzt, um weiter das Außengelände zu verschönern. Dort entsteht aktuell eine Schutzhütte, damit die Jugendlichen sich auch geschützt auf dem Außengelände des Jugendclubs aufhalten können.

Generell stehen die Jugendkoordinatoren und deren Helfer im ständigen engen Austausch mit den Grünheider Jugendlichen. Die digitale Vernetzung spielt dabei eine große Rolle, wenngleich sie kaum Ersatz für reale Kontakte darstellt. So können auch Problemsituationen rechtzeitig erkannt werden und Hilfestellungen angeboten werden. Die Jugendlichen sind froh immer einen Ansprechpartner in ihrer Nähe zu haben, trotz des Lockdowns. So freut sich die Jugendkoordination, dass die Jugendlichen sich vorbildlich an die Beschränkungen im Alltag halten und weder heimlich Partys feiern, noch negativ in der Gemeinde auffallen.

Die Jugendkoordination hofft, dass auch weiterhin die Jugendlichen sich so vernünftig verhalten und bei Sorgen die angebotene Unterstützung annehmen. Die Hoffnung auf baldige Öffnung der Jugendclubs bleibt stets bestehen. Sobald wieder Aktionen möglich sind, werden diese auf der Homepage des Familienzentrums veröffentlicht.